Category Archives for Aus dem Leben

The not so lonely Island

August 9, 2017

Ich hasse es über mich zu schreiben… Hab mich jetzt auch ziemlich lange erfolgreich davor gedrückt… Aber anscheinend, wie bei vielen Herausforderungen im Leben, wenn man so tut als ob sie nicht da wären, verschwinden sie trotzdem nicht von alleine. Irgendwann kommt dann die Mai 2 angelaufen mit einer Pfanne in der Hand (glaubt mir, wenn man es darauf ankommen lässt, schlägt sie damit auch gnadenlos zu) und zwingt dich dazu das zu schreiben. Na gut… Los geht’s!

 

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Name- Gabriel, Alter- 24, Sternzeichen- Fisch, Sex- 1-2 Mal die Wo… Ehm… Ich fange mal von vorne an… Ich bin ein Litauer, der vor etwas mehr als 5 Jahren in Deutschland gelandet ist. Damals war ich überzeugt, dass die Deutschen Ahnung haben, wie das hier mit der Wirtschaft funktioniert und nach ein paar Nächten recherchieren war mir klar!- Mannheim ist der einzige Ort, wo ich meine Betriebswirtschaftlichen Talente entdecken und entwickeln kann. Frisch nach meinem Abi in Litauen, setzte ich mich in den Flieger. Weg von meinen Eltern und hin ins Vaterland, stand ich am Frankfurter Flughafen, alleine, mit ein paar Scheinen in der Hosentasche und einem breitem Lächeln auf meinem Gesicht… Ich war bereit die Welt zu erobern. Und was mache ich jetzt? Tadaaa! Ich studiere immer noch, inzwischen aber Wirtschaftsmathematik (ich habe festgestellt, dass es so einfacher ist mit der ganzen Welteroberungsgeschichte). Zusätzlich habe ich einen Job und einige Nebenjobs… und noch ein Familienunternehmen… außerdem eine Start-Up Idee… und eine sehr liebevolle Freundin, die mich ab und zu daran erinnert, dass ich zu wenig Zeit für sie finde… Das einzige was mich hier immer wieder rettet ist AcroYoga. Bis jetzt ist es die einzige Sportart, bei der ich mich nie dazu zwingen musste hinzugehen. Wenn man zurück denkt, als Kinder hatten wir doch auch die Energie und Ausdauer gefunden draußen herumzurennen, herumzuschreien bis wir dann tot-müde im Bett umgekippt sind. Beim AcroYoga habe ich das gleiche Gefühl. Ich kann für mehrere Stunden einfach abschalten und die Zeit mit den Leuten genießen.

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Was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde? Ich würde einfach meine gesammelten Erfahrungen und etwas Glück mitnehmen, weil ich gelernt habe, dass egal mit was man ankommt, egal was man hat, man kann immer Wege finden ein glückliches und erfüllendes Leben zu führen.

Euer Gabi

[bitte hier kreativen Titel einsetzen]

Juni 26, 2017

Hallo alle zusammen,

als Germanistin (nein, ich habe es leider nicht geschafft Jura oder Medizin zu studieren und nein, ich bin auch keine Taxifahrerin geworden) muss ich mich zusammen reißen und hier keinen Roman schreiben. Also, ich versuch mein Bestes.

Zunächst: Ich könnte schwören ich habe bereits mal diesen Vorstellungspost verfasst, aber wieder mai-typisch habe ich es geschafft zu vergessen wo ich ihn abgespeichert habe. Aber ich schaffe es auch so – habe ich erwähnt, dass ich stolze Germanistin bin?

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Ach ja, nur weil ich den Spaß studiert habe, heißt das nicht, dass ich in allen Lebenslagen gutes Deutsch ans Licht bringe. Auch ich haue schockierend verwirrende Sätze raus, die von meinen Freunden liebevoll mit dem Kommentar #Germanistin unterlegt werden. Love you too! Ansonsten zeichnet mich auch mein liebevolles Wesen aus :D. Unter einer recht dicken Schicht RBF – auch bekannt als resting bitch face. Das ist echt ungünstig, wenn man zudem noch dazu neigt introvertiert zu sein. Bei Freunden leg ich das aber ab – also das introvertiert sein. Mit denen pflege ich ein ausgewogenes Diss-Verhältnis, denn wenn ich aufhöre dich zu necken, dann wars das mit uns! Und im Ernst: Ich kann wirklich nett sein. Warum klingt das so als müsste ich jemanden überzeugen? Mist :D.

Noch kurz zum AcroYoga: Sport ist Mord – das war mein ewiges Motto. Bis ich AcroYoga kennengelernt habe. Die Figuren sind festgehalten auf Bilder super ästhetisch, das Jammen mit Freunden intensiviert deine Beziehung und nebenbei bekommt man anscheinend ein bisschen Kondition und Muskeln. Was für ein wunderbarer Nebeneffekt!

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Und welche drei Dinge würde ich wohl auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich brauche auf jeden fall einen Notizblock, in dem ich meine Gedanken, die manchmal ein Gedanken-Wirr-Warr sind, notieren und damit entwirren kann, außerdem liest sich das im Nachhinein immer recht lustig ( ach ja, und natürlich einen Stift – sonst wirds schwierig mit dem Notieren. Das zählt aber als ein Gegenstand!). Pragmatisch wie ich bin, wäre ein Messer ganz gut. Zwar sollte man mir kein Messer an die Hand geben aus… Gründen, aber ich bin groß und unabhängig, und wenn ich so ein Teil mitnehmen will, dann tu ich das auch. Joa! Und der dritte Gegenstand – total nutzlos, aber mein Posting, meine Regeln – wäre ein Eyeliner. Eeeeh ja, ich brauche den. Einfach für das Gefühl.

So weit von mir. Ich glaube ich habe mich in dem Post ganz authentisch wiedergegeben, oder was sagt ihr? Und das mit dem Titel lass ich jetzt so.

Liebe Grüße

Mai2

Titel? Brauch ich nicht

April 4, 2017

Ich stelle den Wecker. 25 Minuten. Nicht mehr, nicht weniger. In der Zeit soll meine Vorstellung auf Blatt Papier gebracht worden sein. Warum genau 25 Minuten? Ich habe vor kurzer Zeit ein Buch über Zeitmanagement gelesen („Die Pomodoro-Technik in der Praxis“) wo man sich immer 25 Minuten Zeitfenster setzt um seine bestehenden Aufgaben möglichst effizient zu bewältigen. 25 Minuten volle Konzentration – los geht’s.

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Ich bin Max, 25 Jahre jung und komme aus dem schönen Mannheim. Ich liebe es zu reisen, um neue Orte und Kulturen sowie unterschiedliche Menschen kennen zu lernen. Mein bisheriges Highlight war ein einmonatiger Urlaub in Asien – die Menschen, die Kultur und vor Allem das Essen sind phänomenal. Dies bringt mich zu meiner zweiten Leidenschaft. Ich liebe gutes Essen und ich liebe es selbst gesund zu kochen, am liebsten in Gemeinschaft. Einer meiner Lieblingsnachtische ist Chè, das müsst ihr unbedingt mal probieren, wenn sich Euch die Gelegenheit dazu bietet. Und wer gerne isst, muss auch viel Sport machen um in Form zu bleiben. Daher begeistere ich mich für sämtliche Sportarten, von Einzelsportarten wie Schwimmen, Joggen und Crossfit bis Teamsportarten wie Fußball, Volleyball und AcroYoga. Zu AcroYoga bin ich Mitte 2016 gekommen. AcroYoga sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch richtig anspruchsvoll. Darüber hinaus faszinieren mich die tollen Menschen, mit denen man gemeinsam trainieren kann und das Vertrauen, das man sich in kürzester Zeit entgegenbringt.

Jetzt noch zu guter Letzt, für den unwahrscheinlichsten Fall der Fälle, welche drei Dinge ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Eine Axt, um die unterschiedlichsten Sachen bauen zu können. Ein langes Seil. Und eine Hängematte, um sich von den ganzen Anstrengungen erholen zu können.

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Der Wecker klingelt…die Zeit ist um…ich überfliege meine Vorstellung und bin zufrieden…jetzt habe ich nur noch zwei Worte zu sagen… *Max out*

Introvertiert und AcroYoga? Challenge accepted!

Februar 13, 2017

Neulich war ich auf einer WG Besichtigung. Nach einer halben Stunde Quatschen und sich kennenlernen meinte meine wohl zukünftige WG-Mitbewohnerin (update: Ich habe das Zimmer! Aber sowas von 😀 ) ich sei anscheinend ein sehr fröhlicher und lebenslustiger Mensch. Als ich dieses schöne Feedback ein paar Freunden erzählte fingen sie an zu lachen und meinten, dass ich nie im Leben so nett gewirkt haben kann. Hallo? Natürlich wirke ich lieb und nett… schaut mich an, ich bin eine süße, unschuldige Asiatin 😀 . Na gut, ich gebe zu manchmal wirke ich ruhiger und dadurch auch netter. Wenn ich jedoch mit jemanden warm werde, kann ich mich endlich so zeigen wie ich wirklich bin. Und leider zeige ich Zuneigung nun mal durch necken, im jugendslang also dissen. Und obwohl ich meine Freunde gerne necke, oder gerade deswegen, haben sie mich lieb (Ruhe, ich weiß, dass ihr es tut :-* ). Ich bin halt authentisch – mal nett, mal nicht ganz so nett, aber immer ehrlich und auf das gegenseitige Wohl bedacht. Ich denke die Introvertierten unter uns wissen wovon ich rede. Es ist schön, nicht nur so angenommen, sondern auch lieb gehabt zu werden wie man wirklich ist. Und ich weiß, ich bin nicht einfach, aber ich bin die Strapazen so was von Wert.

Wenn ich so lese was ich gerade geschrieben habe.. ich sag euch, das hätte ich vor Jahren nicht so gesehen. Sich selbst auch zu lieben, das habe ich irgendwie nicht so wirklich bedacht. Allerdings habe ich das mit der Zeit durch wunderbare Freundschaften gelernt. Sie zeigten mir, dass es absolut in Ordnung ist so wie ich bin und auch. An dieser Stelle ein Danke an sie (ich bin so schlecht in Gefühlsbekundungen).

Das war die Basis. AcroYoga festigte diese Selbstliebe (nicht zu verwechseln mit Narzissmus) ein wenig. Wenn man anfängt und plötzlich merkt zu was man alles imstande ist. Ich als absoluter, vollkommener und eigentlich unmotiviertbarer Sportmuffel hatte plötzlich Gefallen an Sport! Ich war fast geschockt von dieser Seite an mir, aber vielmehr war ich einfach erstaunt. Nach 25 Jahren entdeckt man auf einmal eine ganz neue Seiten an sich.

Meine Leidenschaft für AcroYoga kam schnell, doch als eingefleischter Introvertierter habe ich das ganze Tun und Treiben im letzten Sommer zwar fasziniert, aber erstmal auch skeptisch beobachtet. Wir saßen an der Rheinterasse in Mannheim und plötzlich fingen ein paar von uns an AcroYoga zu machen. Einfach so… in mitten von Fremden Leuten… die einen angucken. Purer Horror für mich! Dank Niklas Elias weiß ich, dass meine Hemmschwelle mindestens so hoch war wie der Mount Everest und ich konnte mir erstens niemals vorstellen das vor Leuten zu tun (hinfallen, vor anderen, hart peinlich!) und zweitens hätte ich das von der Unsportlichkeit in Person, also mir, eh nicht zugetraut solche Figuren hinzukriegen. Wenn ich heute beim AcroYoga Jam hinfalle, lache ich, weil es einfach lustig wie man teilweise hinfällt. Inzwischen lachen auch die anderen, weil sie meinen ich lasse mich wie eine Elfe fliegen, falle aber wie ein Elefant. Herzallerliebst. Was ist das für ein Sport bei dem quasi selbst das Scheitern und Fallen dazu gehört und genauso viel Freude bereiten kann wie das Gelingen von Figuren? Als Introvertierte ist meine recht hinderliche Hemmschwelle zumindest nur noch auf Eiffelturm Niveau. It´s something 😀 . Man kommt durch AcroYoga so schnell und so einfach in Kontakt. Und nicht nur so oberflächig, sondern intim und vertraut.

Tja, das waren jetzt wohl die Insights eines Introvertierten zum Herzblut-Thema AcroYoga. Traut euch, es wird sich lohnen!

Liebe Grüße

Mai 2

Wer ist eigentlich diese Mai1?

Januar 18, 2017

Ich soll einen Blogbeitrag schreiben und mich vorstellen, hat sie gesagt. Das ist ganz einfach, hat sie gesagt…

Seit Tagen überlege ich, wie ich das anstellen soll. Meine Lösung? Ich tue einfach so, als ob ich nicht schreiben, sondern dir persönlich gegenüber sitzen würde, haha. Genial, oder?

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Also: Hi, schön dich kennen zu lernen! Und schön, dass du dich für AcroYoga und unseren Blog interessierst. Ich bin Mai, auch bekannt als Mai1. Nein, ich habe mir die Nummerierung nicht ausgedacht und war auch dagegen, aber naja, was soll man machen.

Meine Eltern kamen in meinem Geburtsjahr, 1991, nach Deutschland, um politisches Asyl zu beantragen. Mein Dad hat damals die erste vietnamesisch sprachige Webseite gegen den Kommunismus und das Ein-Parteien-System geschrieben. Was für ein Rebell er doch war. Dementsprechend war er dort aber auch nicht mehr so gerne gesehen und steht auch heute immer noch auf irgendeiner Blacklist. Nachtragend diese Vietnamesen, nicht wahr? Haha.

Genug vom alten Schwank. Heute bin ich 25 Jahre jung, arbeite in einem großen Konzern, mache nebenbei einen amerikanischen Master und liebe (fast) jegliche Art von Sport. Ich habe früher viel Kraftsport gemacht (Kurzhantel Training und Bodyweight Training mit Freeletics), bin dann 2 Halbmarathoni gelaufen und hab mich am Ende ins Yoga und AcroYoga verliebt.

Welche drei Dinge ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde? Immer diese einsame Insel Frage! Was soll ich denn da? Ich brauche Menschen, gute Unterhaltungen und Action, haha. Aber gut, welche >Dinge< würde ich mitnehmen. Ich schließe mal mein Handy aus. Das wäre zu einfach.

Als Leseratte würde ich ein Buch mitnehmen. Und da es nur eins sein darf (nein, ich will kein Kindle), nehme ich meinen absoluten Favoriten, den ich immer wieder lesen kann, mit: Der Alchemist von Paulo Coelho. Ein absolut inspirierendes Buch. Nach jedem Mal Lesen hat es eine komplett neue Bedeutung. Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen.

Der zweite Gegenstand ist meine riesige Tube Bepanthen. Ich habe Neurodermitis und brauche sie immer. Ich habe aber auch „Verbummelritis“ und verlege sie deswegen immer wieder. Daher brauche und suche ich sie dauernd. Aber auf einer einsamen Insel mit drei Gegenständen und einer Palme werde ich sie wohl ganz gut wiederfinden. Oder…? Oh oh…

Und der dritte Gegenstand ist meine neue Liebe, meine rutschfeste Reise-Yogamatte von Manduka. Super rutschfest für eine Ashtanga Yogini wie mich. Und vielleicht kommt ja auch mal ein AcroYogi auf einem Floß vorbeigepaddelt und macht ein bisschen AcroYoga mit mir :).

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In diesem Sinne: auf dass du bald mal auf deinem imaginären Floß vorbeipaddelst und wir zusammen auf meiner fiktiven einsamen Insel fliegen können!

Namasté

Mai1

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk

Dezember 27, 2016

Hallo ihr Lieben,

ich bin so glücklich und möchte mit euch das schönste Weihnachtsgeschenk teilen, das ich jemals bekommen habe. Und wie es sich für ein solches Geschenk gehört, ist es immateriell und absolut unerwartet gewesen. Aber lasst mich von vorne anfangen: Meine Mama heißt Tam und ist heute 55 Jahre alt. Sie hat drei Kinder großgezogen, in einem Land dessen Sprache sie bis heute nicht sehr mächtig ist. Ich mache keine Witze, fragt unsere Stammkunden, haha. Sie hat seit 14 Jahren mit unserem Papa ein Restaurant in unserem beschaulichen Dörfchen Bad Bodenteich in Niedersachsen. Für dieses Restaurant arbeiten sie beide jeden Tag 12 bis 14 Stunden pro Tag – jeden verdammten Tag. An ihrem Ruhetag macht Papa die Buchhaltung und sie geht einkaufen und schmeißt mal eben den Haushalt zuhause. Einer unserer Stammgäste sagte mal zu mir: „Ihre Mutter ist eine sehr eigenartige Frau.“ Ich hielt es für ein nett gemeintes, aber im Adjektiv vergriffenes Kompliment. Bis er meinte: „Immer wenn ich ins Lokal komme, guckt sie so, als ob sie mich gleich umbringen will.“ Hupps, Kundenbindung mal anders? Aber Papas Essen scheint Mamas auf den ersten Blick mangelnde Kundeorientierung ja sehr gut zu kompensieren. Zumindest hoffe ich das…

Zurück zum Thema: Ihr glaubt es kaum, aber diese taffe & sonst so ernste Frau hat mich doch tatsächlich nach der Bescherung an Heiligabend im Halbernst/Halbwitz gefragt, ob ich sie nicht mal fliegen lassen wolle. Die Frau, die mich das letzte halbe Jahr für meine sehr sonderbare Form von Yoga belächelt hat. Die Frau, die mich jedes Mal, nach dem Upload eines neuen coolen AcroYoga Schnappschusses, ermahnte vorsichtig zu sein bei diesem „AcroYoga“. (Ok, ich gebe zu, bei ihr klingt es eher so: „acr…sogaaaaaaa“.) Ich konnte es kaum fassen, meine Mami wollte AcroYoga machen! Aber klar, wollte ich sie fliegen lassen! Wir haben fix mein Weihnachtsgeschenk ausgelegt. (Ich habe mir zwei 1×1 Meter Sportmatten von der Marke Kwon zum AcroYoga üben zu Weihnachten gewünscht. Leider sind sie zur hart, aber das ist eine andere Story.) Kaum waren die Matten ausgelegt, flog meine Mami schon auf mir. Nach kurzem Einfinden, hat sie auch direkt ihren ersten freihändigen Bird hinbekommen. Und schwupps, haben wir auch die erste Washing Machine durch gehabt. Meine Schwestern haben große Augen gemacht. Die eine wurde von Mama zum Fotos machen abkommandiert. So viel zum Thema Sicherheit, liebe Mama…

Nach der erfolgreichen Washing Machine wurde sie übermütig und wollte „diese eine Figur machen, wo ich auf Max’ Oberschenkeln stehe und mein Fuß hinter seinen Kopf klemme“. Achso, die Flagge. Puh, die ist schwer, aber wir können sie mal anfangen zu üben. Man muss dazu sagen, mein Vietnamesisch ist auf Kindergartenniveau stehen geblieben und ihr Deutsch ist grottig. Also haben wir uns im wahrsten Sinne des Wortes mit Händen und Füßen verständigt. Als sie das erste Mal auf meine Oberschenkel gestiegen ist, hatte ich aber weder freie Hände noch freie Füße, um ihr zu erklären, wie es weitergeht. Zudem wusste ich das Wort für „Planke halten“ nicht auf Vietnamesisch, was es etwas schwierig gemacht hat, sie zu halten. So ist sie also direkt beim ersten Versuch auf ihren Po geplumpst wie ein nasser Sack. Aber anstatt sich zu erschrecken, hat sie einfach laut losgelacht. Ein echtes, ehrliches, lautes Lachen, aus vollem Halse. Meine Schwestern und ich musste bei ihrem Anblick einfach laut mitlachen. Wir sind uns alle drei einig: Wir haben unsere Mama noch NIE so glücklich gesehen. Das war das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich jemals bekommen habe. Allein dafür haben sich all die Stunden AcroYoga üben schon gelohnt. Schaut euch an wie glücklich sie ist.

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Ich werde oft gefragt, warum ich dieses komische „Aggroyoga“ mache, was mir das bringt, was es mit mir macht? Das macht es! Ist es nicht schön?

Bis bald.
Eure Mai1

And so the adventure begins…

November 12, 2016

Hallo ihr da,

fühlt euch zur Begrüßung gedrückt und gewöhnt euch schon mal an die Herzlichkeit, die ihr mit uns auf dem Weg AcroYoga nach Deutschland zu bringen erleben und fühlen werdet.

Wen meint diese ominöse Bloggerin mit „uns“? Also wir sind Mai 1, Max und Mai 2. Wir haben vor nicht allzu langer Zeit die Sportart namens AcroYoga für uns entdeckt und sind seitdem Feuer und Flamme dafür. In den kommenden Blogposts werden wir uns euch natürlich noch genauer vorstellen. #stalkerbedürfnis #befriedigt

In diesem Blog wollen wir euch vor allem Interessantes, Wissenswertes und Unterhaltsames zum AcroYoga und den Lifestyle eines AcroYogis vermitteln. Sharing is caring wie man so schön sagt.

Ich muss zugeben, ich sitze momentan auf der Couch, wie ein Burrito dick in eine Decke gewickelt und bin super aufgeregt unser Abenteuer mit diesem kleinen Blogbeitrag langsam ins Rollen zu bringen. Wir haben Großes geplant.. also bleibt gespannt.

Peace and out,

Mai 2