The Bird aka Supermaaaan

Dezember 21, 2016

Hallo ihr Lieben,

heute haben wir eine Anleitung zur ersten AcroYoga Figur, die Anfänger ganz schnell wie Profis aussehen lässt  😎 . The Front Bird, auch the Superman genannt! Der Bird gehört zu einen der Basis Figuren, von wo aus man viele weitere und gewagtere Haltungen hinbekommt. Also dann, los gehts:

Kleiner Crashkurs  zu den Begrifflichkeiten vorab: Der Flieger ist im AcroYoga die Person, die von der Base getragen bzw. „geflogen“ wird. Der Spotter passt bei den Übungen auf, dass sich keiner der Beteiligten verletzt und kann ggf. noch Instruktionen geben, ob beispielsweise das Bein der Base gerader ausgestreckt werden oder der Flieger auf die Körperanspannung achten soll.
Die Base liegt meist auf dem Boden (in anderen Figuren kann es auch schon vorkommen, dass sie steht, aber dazu ein anderes mal) und verwendet ihre Beine oder Arme um den Flieger auszubalancieren, halten und eben zu fliegen.

Als Flieger stellt man sich nah von vorne an dem Po der Base, spannt die Bauchmuskeln an und stellt sich vor man wäre ein stabiles Brett. Im nächsten Schritt bewegt der Flieger sich langsam und kontrolliert in die Füße der Base und verharrt dabei nach wie vor in der Brettmentalität. Zur Hilfestellung können Base und Flieger sich die Hände geben, während beide beziehungsweise die vier Arme stark bleiben (d.h. kein Einknicken!). Geht der Blick zudem nach vorne, verhilft das dem Körper unterbewusst gerade und stabil zu bleiben. Hat der Flieger das Gefühl nach vorne oder hinten zu fallen, kann er die Base, die hierbei ja eigentlich die ganze Arbeit macht ;), bitten mehr zu pointen oder zu flexen. Joa, das war schon die ganze Aufgabe für den Flieger: eigentlich nur stabil bleiben, wie die cool Kids es eben so machen. Um als vollständigen Bird zu gelten, darf der Flieger optional natürlich auch die Hände in die Seite ausstrecken und sich vorstellen er wäre ein Vogel. Oder wem der Vogel nicht sexy genug ist, der nimmt den einen Arm zur Seite an die Hüfte und streckt den anderen in der Faust nach vorne. Noch den passenden Umhange angezogen, ein Windhauch in den Haaren, schönen engen Körperanz… Tut mir leid, ich schweife vom Thema ab. Jedenfalls ist die Figur des Birds auch als Superman bekannt.

Der Spotter hat bei dieser Figur zwei Möglichkeiten. Entweder hat er seine Hände nah an den Hüften des Fliegers oder er mimt den Sandwich-Maker und hat die Hände nah an dessen Bauch und Rücken. Nicht nur als Auffang-Maßnahme ist ein Spotter gut, sondern gerade in den Anfängen kann der Spotter den Flieger wieder ins Gleichgewicht bringen, wenn es mal Richtung Absturz gehen sollte.

Als Base liegt man hierbei auf dem Boden. Danach werden die Füße in die Luft gestreckt und man kontrolliert ob die Füße des Fliegers am eigenen Po sind und ob man diese mit den Fingern anfassen kann. Auf diese Weise ist der optimale Abstand garantiert. Hier können Base und Flieger sich wie oben beschrieben bereits die Hände geben. Nun legt die Base ihre Füße vorsichtig an den Bauch des Fliegers und zwar parallel an die vorderen Hüftknochen. Die Base knickt mit ihren Knien ein wenig ein, damit sich der Flieger drauf fallen lassen kann. Verlassen die Füße des Fliegers den Boden und befindet sich dieser parallel zur Base, kann die Base die Beine wieder gerade strecken und den Flieger in herrliche Höhen versetzen. Auch der Base tun sich hier tolle Möglichkeiten auf. Hast du keine Beinpresse zur Hand? Willst du subtil abschätzen wie viel dein Flieger wiegt (Tipp: Bei Frauen einfach immer 5kg weniger schätzen als man denkt oder merkt #ichDarfDas #ichBinNeFrau)? Kein Problem! Knick die Knie ein und strecke dann die Beine aus. So 30 Mal mindestens. The Bird ist auch eine super Gelegenheit für die Base die erste Koordination mit den Füßen zu lernen, indem sie den Flieger mit den Füßen eben mal ein bisschen nach rechts oder links bewegt. Für die Fortgeschrittenen ist es auch eine witzige Angelegenheit den Bird quasi wieder zum Menschen zu poppen und den Flieger quasi wegzutreten. Wie poppen genau geht, werden wir im Laufe der Serie noch besprechen. Bleibt gespannt! (Ok, Leute, wir brauchen einen neuen Begriff fürs poppen. Namensvorschläge werden gerne entgegen genommen.. Ernsthaft, wer kann poppen noch ernst nehmen?)

So, langer Text, aber nach ein bisschen Übung geht das sekundenschnell und in Perfektion. Viel Spaß damit!

Euer fly ’n flow Team

And so the adventure begins…

November 12, 2016

Hallo ihr da,

fühlt euch zur Begrüßung gedrückt und gewöhnt euch schon mal an die Herzlichkeit, die ihr mit uns auf dem Weg AcroYoga nach Deutschland zu bringen erleben und fühlen werdet.

Wen meint diese ominöse Bloggerin mit „uns“? Also wir sind Mai 1, Max und Mai 2. Wir haben vor nicht allzu langer Zeit die Sportart namens AcroYoga für uns entdeckt und sind seitdem Feuer und Flamme dafür. In den kommenden Blogposts werden wir uns euch natürlich noch genauer vorstellen. #stalkerbedürfnis #befriedigt

In diesem Blog wollen wir euch vor allem Interessantes, Wissenswertes und Unterhaltsames zum AcroYoga und den Lifestyle eines AcroYogis vermitteln. Sharing is caring wie man so schön sagt.

Ich muss zugeben, ich sitze momentan auf der Couch, wie ein Burrito dick in eine Decke gewickelt und bin super aufgeregt unser Abenteuer mit diesem kleinen Blogbeitrag langsam ins Rollen zu bringen. Wir haben Großes geplant.. also bleibt gespannt.

Peace and out,

Mai 2