[bitte hier kreativen Titel einsetzen]

Juni 26, 2017

Hallo alle zusammen,

als Germanistin (nein, ich habe es leider nicht geschafft Jura oder Medizin zu studieren und nein, ich bin auch keine Taxifahrerin geworden) muss ich mich zusammen reißen und hier keinen Roman schreiben. Also, ich versuch mein Bestes.

Zunächst: Ich könnte schwören ich habe bereits mal diesen Vorstellungspost verfasst, aber wieder mai-typisch habe ich es geschafft zu vergessen wo ich ihn abgespeichert habe. Aber ich schaffe es auch so – habe ich erwähnt, dass ich stolze Germanistin bin?

IMG_1875

Ach ja, nur weil ich den Spaß studiert habe, heißt das nicht, dass ich in allen Lebenslagen gutes Deutsch ans Licht bringe. Auch ich haue schockierend verwirrende Sätze raus, die von meinen Freunden liebevoll mit dem Kommentar #Germanistin unterlegt werden. Love you too! Ansonsten zeichnet mich auch mein liebevolles Wesen aus :D. Unter einer recht dicken Schicht RBF – auch bekannt als resting bitch face. Das ist echt ungünstig, wenn man zudem noch dazu neigt introvertiert zu sein. Bei Freunden leg ich das aber ab – also das introvertiert sein. Mit denen pflege ich ein ausgewogenes Diss-Verhältnis, denn wenn ich aufhöre dich zu necken, dann wars das mit uns! Und im Ernst: Ich kann wirklich nett sein. Warum klingt das so als müsste ich jemanden überzeugen? Mist :D.

Noch kurz zum AcroYoga: Sport ist Mord – das war mein ewiges Motto. Bis ich AcroYoga kennengelernt habe. Die Figuren sind festgehalten auf Bilder super ästhetisch, das Jammen mit Freunden intensiviert deine Beziehung und nebenbei bekommt man anscheinend ein bisschen Kondition und Muskeln. Was für ein wunderbarer Nebeneffekt!

FullSizeRender

Und welche drei Dinge würde ich wohl auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich brauche auf jeden fall einen Notizblock, in dem ich meine Gedanken, die manchmal ein Gedanken-Wirr-Warr sind, notieren und damit entwirren kann, außerdem liest sich das im Nachhinein immer recht lustig ( ach ja, und natürlich einen Stift – sonst wirds schwierig mit dem Notieren. Das zählt aber als ein Gegenstand!). Pragmatisch wie ich bin, wäre ein Messer ganz gut. Zwar sollte man mir kein Messer an die Hand geben aus… Gründen, aber ich bin groß und unabhängig, und wenn ich so ein Teil mitnehmen will, dann tu ich das auch. Joa! Und der dritte Gegenstand – total nutzlos, aber mein Posting, meine Regeln – wäre ein Eyeliner. Eeeeh ja, ich brauche den. Einfach für das Gefühl.

So weit von mir. Ich glaube ich habe mich in dem Post ganz authentisch wiedergegeben, oder was sagt ihr? Und das mit dem Titel lass ich jetzt so.

Liebe Grüße

Mai2

Wie ihr und wir das fly ‘n flow fest 2017 absolut rockten!

Mai 19, 2017

Das Wochenende hat uns wirklich platt gemacht! Aber positiv platt.. erschöpft, aber lächelnd sind wir alle Sonntagnacht ins Bett gefallen. Stellt euch vor wie wir – voll realistisch – mit glitzerndem Hintergrund, bei leichtem Glockenklang, in Zeitlupe (!) ins Bett fielen und dabei lächelnd einschlummerten. Das klingt hart kitschig, aber wenn man wirklich so ausgelaugt war, kam einen das Sonntagnacht selbst schon so vor :D.

Ach wo fang ich an… Freitagabend starteten wir mit einer lockeren AcroYoga Jam in der Waldorf Schulturnhalle (eine wirklich schöne Halle mit einer astreinen Architektur) und zogen direkt danach in das inoffizielle Hauptquartier (Mai1′ WG) zum gemeinsamen Kochen für das Abendessen am Samstag. So viele Leute haben uns bei dieser Vorbereitung geholfen und wir waren direkt erstaunt wie schnell der ganze Spaß von der Bühne ging. Schnippeln, Rühren, Köcheln im Akkord! Vielen Dank an dieser Stelle für die fleißigen Helfer. Nehmt eure Socken, ihr seid frei meine Elfen (Anm. der Autorin: Lest Harry Potter, wenn ihr das nicht versteht, ihr Muggels!).

Am Samstagmorgen ging es dann wirklich los. Mit einer Feel Good Morning Yoga Session unseres Sonnenscheins Liz starteten die frühen Vögel in den Tag und hatten dem Namen gerecht direkt einen sagenhaften Morgen. Beim gemeinsamen Frühstücken sammelten wir alle dann nochmal Energie um wirklich wirklich anzufangen :D. Und der Andrang war danach groß. Beim Morning Cicle saßen wir mit ca. 60 AcroYogis zusammen und teilten uns in die zwei Workshops auf. Anfänger fanden bei Gabriel und Liz Anschluss und die fortgeschrittenen Äffchen konnten direkt beim Standing Acrobatics Workshop mit Oliver und Mai ihr Können zeigen. Dirty Dancing is in the Air! Mit vielen Vorübungen leiteten Oli und Mai den Workshop an. Ein Move war das Draufspringen auf eine Matte… grazil fliegt der Mensch in die Lüfte und landet fast genauso grazil platschend auf dem Bauch – und es waren alle sehr süße Seerobben. Aber genau diese Landung wurde für die spätere Landung auf den Händen der Base benötigt. Sah trotzdem lustig aus :D.

Pünktlich zum Mittagessen gab es kurz strahlenden Sonnenschein, sodass wir mit dem wunderbaren Mitbring-Buffet nach draußen ziehen und uns dort stärken konnten. Und pünktlich zum Ende der Mittagspause wiederum zogen dunklen Wolken auf. Perfect Timing!

Die Solar Session, d.h. der akrobatische Teil des Tages war nun offiziell vorbei, und es durfte in die Lunar Session übergehen. Thai Massage und Therapeutisches Fliegen… oh yeah. Mit sanfter Stimme leiteten Matthias und Desiree die Massage an… Einige sind sogar eingeschlafen (eh nein, das war nicht aus eigener Erfahrung). Ein Zeugnis der guten Arbeit unserer Trainer, aber sooo saaad, da man dadurch ja die Massage einfach verschlafen hat (na gut, vielleicht ein bisschen eigene Erfahrung). Das Therapeutische Fliegen wurde mit der Super Yogi Pose von Manuel und Julia ein ebenso entspanntes Erlebnis.

Und dann war wieder Action angesagt! Oliver leitete den Contact Dance Improvisation Kurs an, der fast nahtlos an die Party danach überging. Natürlich drogenfrei und barfuß, aber mit umso mehr Spaß in einer leuchtend schönen Atmosphäre. Damit war der erste Tag vorüber…

Sonntagmorgen starteten die Teilnehmer mit einem energiegeladenen Yoga Flow mit Matthias fit in den Tag. Gabriel und Liz führten ihren AcroYoga Basic Workshop Part II für die Anfänger weiter… und von außen betrachtet war gar nicht mehr so ersichtlich, ob das dann noch Anfänger gewesen sind. Das sah alles schon sehr gekonnt aus. Christian und Chrisi begeisterten mit ihrem Pop & Roll Workshop die motivierten Fortgeschrittenen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht hochgepoppt zu werden und im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Sekunden zu fliegen. Die beiden haben die Washing Machine in kleine Häppchen zum Einlernen unterteilt und am Ende konnte jeder in seinem Tempo dies zusammensetzen und ein eigenes Erfolgserlebnis ausbauen. Yes, we can!

Zwischen den Kursen gab es eine sanfte Meditation mit Nina und eine Klangschalen-Meditation mit Arno, damit wir immer mal wieder eine Balance zwischen Action und Ruhe finden konnten.

In einem letzten Kreis beendeten wir dieses wunderbare Fest inoffiziell. Denn danach ging es an eine offene AcroYoga Jam für die, die noch nicht genug hatten und das Gelernte noch festigen wollten… oder man hat sich zurückgezogen, gequatscht und.. naja geschlafen :D.

Vielen vielen Dank nochmal an alle wunderbaren Trainer&Trainerinnen und Teilnehmer&Teilnehmerinnen! Wir sind super glücklich, dass ihr ein Teil des Festes wart und das Wochendende wahrlich verzaubert habt! Und ein herzliches Dank geht auch an die unsere fleißigen Helfer (beim Kochen, Tragen und Aufräumen, ihr habt die Socke mehr als verdient!).

Wir von fly ‘n flow sind wahnsinnig stolz und auch sehr, sehr überwältigt wie das ganze Fest letztendlich stattfinden konnte. Was vor lediglich 8 Wochen noch ein Gedankenspiel war, wurde am Wochenende endlich Realität. Nach dem Erfolgserlebnis, sind wir doch drauf und dran vielleicht bald das nächste zu planen ;). Aber erstmal der FunDay am Sonntag! Step by step…

Flying hugs,

Mai 2

Nach dem AcroYoga FunDay ist vor dem AcroYoga FunDay..

Januar 10, 2017

… und dazwischen ist das Sinnieren über das letzte Event. Also lasst uns das neue Jahr mit einem der schönsten Tage des letzten Jahres starten!

Im Dezember letzten Jahres hatten wir unseren inzwischen 3. AcroYoga FunDay. Wie schnell es sich rückblickend entwickelt hat, wow! Der 1. AcroYoga FunDay im Oktober war ein voller Erfolg. Voller Aufregung erstellte Mai 1 das Event bei Facebook und wir waren gespannt ob überhaupt jemand kommen würde. Und wie jemand kam! Fast 40 Leute wollten dabei sein.

Bei den Vorbereitungen des Tages halfen viele Freundinnen und Freunde, die Lust, Muse und Zeit hatten. Ich gehörte irgendwie auch dazu, wo ich doch wirklich unbegabt in der Küche bin. Ihr wisst ja gar nicht was für Kritik ich mir ständig anhören muss: „Schäle die Karotte nicht zu dir hin, sonst schälst du deine Haut ab.“, „Iss nicht ständig die Energiekugeln auf“, „Hör auf mich mit dem Messer zu bedrohen“. Keine Dankbarkeit sag ich euch  :roll:.

Trotzdem ist es eine kleine Tradition geworden sich vor den körperlichen Aktivitäten mit dem Kochen und dem Beisammensein des Teams schon mal warm zu machen und sich auf den Tag freudig einzustimmen.

Ich erhielt letztes Mal auch die ehrenvolle Aufgabe allen Menschen hübsche Namensschilder zu verpassen. Können ja nicht alle Mai heißen wie Mai 1 und ich, Mai 2  ;-). Kreativ, wissen wir. Die Menschen schritten herein und wurden von mir mit einem freudigen „Name! Für das Schild hier“ empfangen. Zum Glück gabs aber noch eine herzlichere Begrüßung von Mai 1. Nachdem alle eingetrudelt sind fangen wir pünktlich an. Zur Ruhe kommen, sich nochmal auf die kommenden Stunden einlassen und dann kann schon das Aufwärmen beginnen. Unsere AcroYoga Leiter*innen Gabriel und Mai 1 führen gekonnt, als hätten sie nie was Anderes gemacht, durch den Tag. (Dabei sind beide auch gerade mal ein halbes Jahr mit dabei, so krass.. Respekt von mir, Leute). Für den FunDay im Dezember gab es zum Aufwärmen Spielchen in Richtung „Wir sind eine Rollbahn und transportieren den Menschen, der auf uns liegt, bis ans andere Ende vom Raum“. Oder „Wir heben dich hoch während du deinen Waschbrettbauch/ Waschbärbauch  😀 anspannst“. Okay, wer sich meine geniale und so präzise Beschreibung nicht vorstellen kann, ist eingeladen, das nächste Mal zu kommen, das selbst zu erleben und besser zu erklären  :-P.

Nach der Runde sind garantiert alle heiß! Es wird in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Neulinge erhalten von Gabriel und Mai 1 eine kleine Einführung in die Welt des AcroYogas. Es wird Front Bird geübt, der Thron, die erste Washing Machine. Die Begeisterung und der Stolz, den die Teilnehmer dadurch verspüren, kann man im ganzen Raum fühlen und sehen. Erste Gedanken, dass man so Figuren, wie sie Gabriel und Mai 1 vorführen, niemals schafft, werden im Nu eliminiert, sobald man es erstmal selbst gemeistert hat. Selbstvertrauen hallo!

In der zweiten Gruppe sind dann die Erfahreneren. Sie können sich in einem separaten Raum im Jam-Stil austoben. Neue Figuren ausprobieren, die man irgendwo im Netz als Inspiration entdeckt hat, und weiter an bisherigen Washing Machines sowie Figuren üben. Doch auch hier ist die Atmosphäre ähnlich zu der der Neulinge. Die Begeisterung und der Stolz füllen die Brust und die Gesichter, wenn man neue Herausforderungen gemeistert hat. Und auch hier gilt: Wenn man mal hinfällt, ist das kein Scheitern! Es gehört genauso zum AcroYoga dazu. Denn wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel #keineFloskel. Und wie witzig es sein kann zu fallen. Und diese Aussage von mir, einem sehr schmerzempfindlichen und jammer-freudigen Menschen. Da freuen sich sowohl Flieger als auch Base, dass der eigene Hintern das Gesicht des anderen nicht begrüßt hat. Blaue Flecke sind aber so etwas wie Medaillen, manchmal kann man seinen AcroYoga Partner dadurch sogar zu lebenslangen Massage-Einheiten verpflichten… Also, ich habe gehört man kann das machen, ich würde so was natürlich niiiemals bringen :mrgreen:. Lachen und Konzentration halten bei AcroYoga eben eine wunderbare Balance.

bildschirmfoto-2017-01-09-um-16-19-06

Im Laufe des Tages werden beide Gruppen wieder zusammengeführt, sodass die Neuen auch was von den alten bzw. älteren Hasen lernen können. Aber das Aufeinandertreffen aller Beteiligten soll auch dazu führen, dass man sich beim AcroYoga ausüben nochmal richtig kennen lernen kann. Kommunikation, zusammen lachen und fallen, eine Figur meistern – das schweißt zusammen und schafft eine Vertrauensbasis, wie man sie sonst erst nach langer Zeit eigentlich erst erreicht.

Zum AcroYoga gehört neben der akrobatischen Seite natürlich auch das ThaiYoga wie es der Name schon verrät. Das heißt, die letzte ¾ Std des FunDays ist komplett für ThaiYoga Massage reserviert. Nach viel Muskelanstrengung beim Fliegen, Basen und Lachen kommt die Entspannung durch die Massage. Aaaah, ein wahrer Genuss.

Nach diesen action-reichen Stunden sind dann alle noch eingeladen die zuvor zubereiteten vegetarischen und veganen Gerichte unter der Anleitung vom hauseigenen Chefkoch Max zu genießen. Es wurden bisher unter anderem leckeres Erdnusscurry, erfrischender Blaubeer-Smoothie und ein winterlicher Dattel-Cashew Shake serviert. Happy Eating! Gutes Essen und gute Gesellschaft, was könnte den FunDay besser abschließen.

bildschirmfoto-2017-01-09-um-16-18-55

Beim Schreiben dieses Textes kriege ich schon wieder richtig Lust auf den nächsten FunDay. Ich hoffe ich habe euch genauso Lust bereitet (moment, beim zweiten Lesen kommt das irgendwie falsch… ihr Schweine, bleibt ordentlich  😀). Schließlich sind es nur noch ein paar Tage bis zum 22.01.2017 – unserem erster AcroYoga FunDay des Jahres! Und wer es nicht schafft, schaut gerne auf unserer Facebook Seite vorbei. Wir halten euch mit weiteren Events und Infos dort auf dem Laufenden.

Bis dahin und flying regards,

Mai 2