Kula ist nur einmal im Jahr…

Juli 14, 2017

und das aus vier verschiedenen Perspektiven. Enjoy!

Mai 1:
Wow, so schnell können 4 Tage Kula um sein. Ich wurde schon von vielen gefragt, wie sie denn nun war diese komische German Kula: hammer geil, krass anstrengend – körperlich und emotional, wunderschön, einfach wow!
Ich bin 2 Tage vor Beginn der Kula erst wieder in Deutschland gelandet und bin die Kula somit mit einem schönen 6-Stunden Jetlag angetreten, haha. Die fortgeschrittenen Workshops waren ziemlich geil, ziemlich hart, haben mich sehr voran gebracht, aber mir auch kleine aktuellen Grenzen aufgezeigt. Es hat viele Tränen und Kraft gekostet, meine Grenzen zu akzeptieren als das, was sie sind: aktuelle Grenzen, an denen ich weiter arbeiten muss und möchte, um besser zu werden.

Aber auch ganz abseits vom sportlichen Geschehen war die Kula sehr inspirierend. Gemeinsames Mittagessen in der Sonne auf der Wiese. Sehr berührende Gespräche mit FreundInnen, die mir auf einmal ihre verwundbare und traurige Seite gezeigt haben. Gemeinsames morgendliches Yoga mit Meditation und Singen. Laut aufspringende und schreiende Mai2, die von einem Käfer bekrabbelt wird: „Iiiiih, Natur!!!“. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe zur Kula zu fahren udn freue mich riesig auf die nächste 🙂 .


M
ai2:
Zwei Tage später und ich habe immer noch harten Muskelkater (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind es inzwischen fünf Tage, aber ich kann mich noch genau an diesen Muskelkater erinnern!), fühle mich wie 80 Jahre (wobei Damen mit 80 Jahren sich vielleicht trotzdem fitter fühlen als ich), ächze bei jedem Schritt und bin gleichzeitig auch noch überwältigt. Irgendwo im Osten, aber mitten in der Natur. Ein Ort mit 300 passionierten AcroYogis, wirklich leckerem veganen Essen und absolut tollen Menschen.

Direkt am ersten Tag machte ich den AcroDutch Workshop mit und muss sagen, dass das einer der besten war, die ich belegt habe. Man bedenke, dass der Workshop in den Farben gelb-rot markiert war, sprich: für Fortgeschrittene/Profis. Oh yeah. Ich war dabei :D. Foot2Hand, easy. Foot2Hand mit extended Hands, easy. Foot2Hand, während meine starke Base stand… ehhh.. herausfordernd, aber auch da stand ich wie ne eins. Die Grenze kam jedoch beim nächsten Schritt, wortwörtlich. Denn da war gefordert – nur Sekunden, aber mach das mal auf nem knapp 2 Meter Mann – den Fuß anzuheben und stehen zu bleiben. Naja, etwas zum Weiterüben. Fast vier Tage lang waren wir mit AcroYoga beschäftigt. Dutzende Workshops, kontinuierliches Training mit neu erlernten Figuren und dem beständigen Üben unseres liebsten Sports. Ich habe unheimlich viel gelernt, bin nun voller Ehrgeiz ein paar Kunststückchen zu erlernen und auszufeilen. Und auch voller Nostalgie denke ich an unser super schönes fly ’n flow fest. Dieses Gefühl war wieder da. Es war viel, es war wunderbar und das wars von meiner ersten Kula!

 

Gabriel:
Zur Kula bin ich mit großen Erwartungen angekommen und ich muss zugeben, am ersten Tag waren die “Workshops“ zwar ziemlich anspruchsvoll, aber ich hatte meine Zweifel ob ich hier wirklich viel Neues lernen kann. Am nächsten Tag kamen aber die absoluten Highlights eins nach den anderen. Ales & Tanja, das akrobatische Pärchen aus Slowenien, haben mir gezeigt, dass man mit genug Kreativität und Laune auf “Washing Machines“ kommen kann, wo ich im ersten Blick nicht gedacht habe, dass die möglich sind (da muss ich aber zugeben, für das “Crazy Washing Machines Workshop“, muss man schon etwas Verrückt sein).

Der Akrobat “Acro Bart“ hat mich daran erinnert, dass sogar, wenn man auch stark Leistungsorientiert ist, man auch Spaß haben kann, wenn Sachen nicht funktionieren, und der Pascal hat mich mit seiner Yoga Stunde dazu gebracht mir stark Gedanken über meine eigenen Ziele und Wünsche zu machen.
Die Kula war ein Festival, das mich emotional und körperlich unglaublich gefördert hat. Dies aber auf eine sehr positive und angenehme Art und Weise. Und das aller schönste wart natürlich Ihr- die ganze AcroYoga Community. Es hat sich so angefühlt als ob man mit jedem der Teilnehmer ein Teil von einer riesigen Familie war. Ich danke Euch für die Erlebnisse!


Oli:
Erst dachte ich, die Kula ist zu teuer für mich und wurde durch ein tolles Geburtstagsgeschenk eines besseren belehrt. (Nochmals danke, Ihr lieben – war soo geil!) Dann wollte ich mal wieder mit aller Kraft höher und weiter und hab dabei nicht auf mich selbst gehört. (Wer kennt diesen Spruch: „Schön ruhig atmen!“) Die Diagnose meines Hausarztes: Nabelbruch, OP, 3 Monate kein Sport! Ich war am Boden. Im Krankenhaus hat mir dann eine Yoga-Ärztin das ganze wieder in die Bauchhöhle geschoben und mir viel Spaß auf der Kula gewünscht. Und den hatte ich!
Sooo viele AkroYogis – ein starkes Familiengefühl, so viele neue Tips & Tricks, dass ich sie notieren musste, so yummi (Essen, Massagen und Kuscheln).

Mein erstes Highlight: Flo macht einen Handstand auf meinen Händen und ich renne im Versuch, ihn zu balancieren quer über die Matte. Nach dem Workshop stehen wir wie eine 1! Bäm!
Dann ging’s aber auch bergab: ich durfte nochmal lernen, nein zu sagen: Nein, lieber Flyer, wenn du nicht hoch genug springst, drück ich dich nicht hoch. Und wenn du hoch oben auf meinen Händen in die falsche Richtung springst, vom Spotter weg, dann mach ich nicht weiter. Und nein, auch wenn ich dir noch so sehr helfen will, dich da oben lächeln sehen will – wenn hier unten was nicht stimmt, war’s das. Das härteste für mich: mit Mais Frust und Enttäuschung umzugehen, weder akrobatisch noch zwischenmenschlich weiter zu wissen. Loslassen!
And up again: Washing machines mit 2 Flyern! Wie geil ist das denn? Ich wollte schon immer mal 2 Frauen jonglieren (Wobei, das muss doch auch same size gehen 🙂.
Geilstes warmup: Bring Sally up & down pushup challenge
Ich freue mich darauf, das alles mit Euch zu teilen und zu üben!

Das war unsere erste Kula, und dann auch noch gemeinsam! See you soon, spätestens beim nächsten FunDay oder dem nächsten Blogbeitrag.

[bitte hier kreativen Titel einsetzen]

Juni 26, 2017

Hallo alle zusammen,

als Germanistin (nein, ich habe es leider nicht geschafft Jura oder Medizin zu studieren und nein, ich bin auch keine Taxifahrerin geworden) muss ich mich zusammen reißen und hier keinen Roman schreiben. Also, ich versuch mein Bestes.

Zunächst: Ich könnte schwören ich habe bereits mal diesen Vorstellungspost verfasst, aber wieder mai-typisch habe ich es geschafft zu vergessen wo ich ihn abgespeichert habe. Aber ich schaffe es auch so – habe ich erwähnt, dass ich stolze Germanistin bin?

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Ach ja, nur weil ich den Spaß studiert habe, heißt das nicht, dass ich in allen Lebenslagen gutes Deutsch ans Licht bringe. Auch ich haue schockierend verwirrende Sätze raus, die von meinen Freunden liebevoll mit dem Kommentar #Germanistin unterlegt werden. Love you too! Ansonsten zeichnet mich auch mein liebevolles Wesen aus :D. Unter einer recht dicken Schicht RBF – auch bekannt als resting bitch face. Das ist echt ungünstig, wenn man zudem noch dazu neigt introvertiert zu sein. Bei Freunden leg ich das aber ab – also das introvertiert sein. Mit denen pflege ich ein ausgewogenes Diss-Verhältnis, denn wenn ich aufhöre dich zu necken, dann wars das mit uns! Und im Ernst: Ich kann wirklich nett sein. Warum klingt das so als müsste ich jemanden überzeugen? Mist :D.

Noch kurz zum AcroYoga: Sport ist Mord – das war mein ewiges Motto. Bis ich AcroYoga kennengelernt habe. Die Figuren sind festgehalten auf Bilder super ästhetisch, das Jammen mit Freunden intensiviert deine Beziehung und nebenbei bekommt man anscheinend ein bisschen Kondition und Muskeln. Was für ein wunderbarer Nebeneffekt!

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Und welche drei Dinge würde ich wohl auf eine einsame Insel mitnehmen? Ich brauche auf jeden fall einen Notizblock, in dem ich meine Gedanken, die manchmal ein Gedanken-Wirr-Warr sind, notieren und damit entwirren kann, außerdem liest sich das im Nachhinein immer recht lustig ( ach ja, und natürlich einen Stift – sonst wirds schwierig mit dem Notieren. Das zählt aber als ein Gegenstand!). Pragmatisch wie ich bin, wäre ein Messer ganz gut. Zwar sollte man mir kein Messer an die Hand geben aus… Gründen, aber ich bin groß und unabhängig, und wenn ich so ein Teil mitnehmen will, dann tu ich das auch. Joa! Und der dritte Gegenstand – total nutzlos, aber mein Posting, meine Regeln – wäre ein Eyeliner. Eeeeh ja, ich brauche den. Einfach für das Gefühl.

So weit von mir. Ich glaube ich habe mich in dem Post ganz authentisch wiedergegeben, oder was sagt ihr? Und das mit dem Titel lass ich jetzt so.

Liebe Grüße

Mai2

Wie ihr und wir das fly ‘n flow fest 2017 absolut rockten!

Mai 19, 2017

Das Wochenende hat uns wirklich platt gemacht! Aber positiv platt.. erschöpft, aber lächelnd sind wir alle Sonntagnacht ins Bett gefallen. Stellt euch vor wie wir – voll realistisch – mit glitzerndem Hintergrund, bei leichtem Glockenklang, in Zeitlupe (!) ins Bett fielen und dabei lächelnd einschlummerten. Das klingt hart kitschig, aber wenn man wirklich so ausgelaugt war, kam einen das Sonntagnacht selbst schon so vor :D.

Ach wo fang ich an… Freitagabend starteten wir mit einer lockeren AcroYoga Jam in der Waldorf Schulturnhalle (eine wirklich schöne Halle mit einer astreinen Architektur) und zogen direkt danach in das inoffizielle Hauptquartier (Mai1′ WG) zum gemeinsamen Kochen für das Abendessen am Samstag. So viele Leute haben uns bei dieser Vorbereitung geholfen und wir waren direkt erstaunt wie schnell der ganze Spaß von der Bühne ging. Schnippeln, Rühren, Köcheln im Akkord! Vielen Dank an dieser Stelle für die fleißigen Helfer. Nehmt eure Socken, ihr seid frei meine Elfen (Anm. der Autorin: Lest Harry Potter, wenn ihr das nicht versteht, ihr Muggels!).

Am Samstagmorgen ging es dann wirklich los. Mit einer Feel Good Morning Yoga Session unseres Sonnenscheins Liz starteten die frühen Vögel in den Tag und hatten dem Namen gerecht direkt einen sagenhaften Morgen. Beim gemeinsamen Frühstücken sammelten wir alle dann nochmal Energie um wirklich wirklich anzufangen :D. Und der Andrang war danach groß. Beim Morning Cicle saßen wir mit ca. 60 AcroYogis zusammen und teilten uns in die zwei Workshops auf. Anfänger fanden bei Gabriel und Liz Anschluss und die fortgeschrittenen Äffchen konnten direkt beim Standing Acrobatics Workshop mit Oliver und Mai ihr Können zeigen. Dirty Dancing is in the Air! Mit vielen Vorübungen leiteten Oli und Mai den Workshop an. Ein Move war das Draufspringen auf eine Matte… grazil fliegt der Mensch in die Lüfte und landet fast genauso grazil platschend auf dem Bauch – und es waren alle sehr süße Seerobben. Aber genau diese Landung wurde für die spätere Landung auf den Händen der Base benötigt. Sah trotzdem lustig aus :D.

Pünktlich zum Mittagessen gab es kurz strahlenden Sonnenschein, sodass wir mit dem wunderbaren Mitbring-Buffet nach draußen ziehen und uns dort stärken konnten. Und pünktlich zum Ende der Mittagspause wiederum zogen dunklen Wolken auf. Perfect Timing!

Die Solar Session, d.h. der akrobatische Teil des Tages war nun offiziell vorbei, und es durfte in die Lunar Session übergehen. Thai Massage und Therapeutisches Fliegen… oh yeah. Mit sanfter Stimme leiteten Matthias und Desiree die Massage an… Einige sind sogar eingeschlafen (eh nein, das war nicht aus eigener Erfahrung). Ein Zeugnis der guten Arbeit unserer Trainer, aber sooo saaad, da man dadurch ja die Massage einfach verschlafen hat (na gut, vielleicht ein bisschen eigene Erfahrung). Das Therapeutische Fliegen wurde mit der Super Yogi Pose von Manuel und Julia ein ebenso entspanntes Erlebnis.

Und dann war wieder Action angesagt! Oliver leitete den Contact Dance Improvisation Kurs an, der fast nahtlos an die Party danach überging. Natürlich drogenfrei und barfuß, aber mit umso mehr Spaß in einer leuchtend schönen Atmosphäre. Damit war der erste Tag vorüber…

Sonntagmorgen starteten die Teilnehmer mit einem energiegeladenen Yoga Flow mit Matthias fit in den Tag. Gabriel und Liz führten ihren AcroYoga Basic Workshop Part II für die Anfänger weiter… und von außen betrachtet war gar nicht mehr so ersichtlich, ob das dann noch Anfänger gewesen sind. Das sah alles schon sehr gekonnt aus. Christian und Chrisi begeisterten mit ihrem Pop & Roll Workshop die motivierten Fortgeschrittenen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht hochgepoppt zu werden und im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Sekunden zu fliegen. Die beiden haben die Washing Machine in kleine Häppchen zum Einlernen unterteilt und am Ende konnte jeder in seinem Tempo dies zusammensetzen und ein eigenes Erfolgserlebnis ausbauen. Yes, we can!

Zwischen den Kursen gab es eine sanfte Meditation mit Nina und eine Klangschalen-Meditation mit Arno, damit wir immer mal wieder eine Balance zwischen Action und Ruhe finden konnten.

In einem letzten Kreis beendeten wir dieses wunderbare Fest inoffiziell. Denn danach ging es an eine offene AcroYoga Jam für die, die noch nicht genug hatten und das Gelernte noch festigen wollten… oder man hat sich zurückgezogen, gequatscht und.. naja geschlafen :D.

Vielen vielen Dank nochmal an alle wunderbaren Trainer&Trainerinnen und Teilnehmer&Teilnehmerinnen! Wir sind super glücklich, dass ihr ein Teil des Festes wart und das Wochendende wahrlich verzaubert habt! Und ein herzliches Dank geht auch an die unsere fleißigen Helfer (beim Kochen, Tragen und Aufräumen, ihr habt die Socke mehr als verdient!).

Wir von fly ‘n flow sind wahnsinnig stolz und auch sehr, sehr überwältigt wie das ganze Fest letztendlich stattfinden konnte. Was vor lediglich 8 Wochen noch ein Gedankenspiel war, wurde am Wochenende endlich Realität. Nach dem Erfolgserlebnis, sind wir doch drauf und dran vielleicht bald das nächste zu planen ;). Aber erstmal der FunDay am Sonntag! Step by step…

Flying hugs,

Mai 2

Wer ist eigentlich diese Mai1?

Januar 18, 2017

Ich soll einen Blogbeitrag schreiben und mich vorstellen, hat sie gesagt. Das ist ganz einfach, hat sie gesagt…

Seit Tagen überlege ich, wie ich das anstellen soll. Meine Lösung? Ich tue einfach so, als ob ich nicht schreiben, sondern dir persönlich gegenüber sitzen würde, haha. Genial, oder?

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Also: Hi, schön dich kennen zu lernen! Und schön, dass du dich für AcroYoga und unseren Blog interessierst. Ich bin Mai, auch bekannt als Mai1. Nein, ich habe mir die Nummerierung nicht ausgedacht und war auch dagegen, aber naja, was soll man machen.

Meine Eltern kamen in meinem Geburtsjahr, 1991, nach Deutschland, um politisches Asyl zu beantragen. Mein Dad hat damals die erste vietnamesisch sprachige Webseite gegen den Kommunismus und das Ein-Parteien-System geschrieben. Was für ein Rebell er doch war. Dementsprechend war er dort aber auch nicht mehr so gerne gesehen und steht auch heute immer noch auf irgendeiner Blacklist. Nachtragend diese Vietnamesen, nicht wahr? Haha.

Genug vom alten Schwank. Heute bin ich 25 Jahre jung, arbeite in einem großen Konzern, mache nebenbei einen amerikanischen Master und liebe (fast) jegliche Art von Sport. Ich habe früher viel Kraftsport gemacht (Kurzhantel Training und Bodyweight Training mit Freeletics), bin dann 2 Halbmarathoni gelaufen und hab mich am Ende ins Yoga und AcroYoga verliebt.

Welche drei Dinge ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde? Immer diese einsame Insel Frage! Was soll ich denn da? Ich brauche Menschen, gute Unterhaltungen und Action, haha. Aber gut, welche >Dinge< würde ich mitnehmen. Ich schließe mal mein Handy aus. Das wäre zu einfach.

Als Leseratte würde ich ein Buch mitnehmen. Und da es nur eins sein darf (nein, ich will kein Kindle), nehme ich meinen absoluten Favoriten, den ich immer wieder lesen kann, mit: Der Alchemist von Paulo Coelho. Ein absolut inspirierendes Buch. Nach jedem Mal Lesen hat es eine komplett neue Bedeutung. Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen.

Der zweite Gegenstand ist meine riesige Tube Bepanthen. Ich habe Neurodermitis und brauche sie immer. Ich habe aber auch „Verbummelritis“ und verlege sie deswegen immer wieder. Daher brauche und suche ich sie dauernd. Aber auf einer einsamen Insel mit drei Gegenständen und einer Palme werde ich sie wohl ganz gut wiederfinden. Oder…? Oh oh…

Und der dritte Gegenstand ist meine neue Liebe, meine rutschfeste Reise-Yogamatte von Manduka. Super rutschfest für eine Ashtanga Yogini wie mich. Und vielleicht kommt ja auch mal ein AcroYogi auf einem Floß vorbeigepaddelt und macht ein bisschen AcroYoga mit mir :).

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In diesem Sinne: auf dass du bald mal auf deinem imaginären Floß vorbeipaddelst und wir zusammen auf meiner fiktiven einsamen Insel fliegen können!

Namasté

Mai1

Nach dem AcroYoga FunDay ist vor dem AcroYoga FunDay..

Januar 10, 2017

… und dazwischen ist das Sinnieren über das letzte Event. Also lasst uns das neue Jahr mit einem der schönsten Tage des letzten Jahres starten!

Im Dezember letzten Jahres hatten wir unseren inzwischen 3. AcroYoga FunDay. Wie schnell es sich rückblickend entwickelt hat, wow! Der 1. AcroYoga FunDay im Oktober war ein voller Erfolg. Voller Aufregung erstellte Mai 1 das Event bei Facebook und wir waren gespannt ob überhaupt jemand kommen würde. Und wie jemand kam! Fast 40 Leute wollten dabei sein.

Bei den Vorbereitungen des Tages halfen viele Freundinnen und Freunde, die Lust, Muse und Zeit hatten. Ich gehörte irgendwie auch dazu, wo ich doch wirklich unbegabt in der Küche bin. Ihr wisst ja gar nicht was für Kritik ich mir ständig anhören muss: „Schäle die Karotte nicht zu dir hin, sonst schälst du deine Haut ab.“, „Iss nicht ständig die Energiekugeln auf“, „Hör auf mich mit dem Messer zu bedrohen“. Keine Dankbarkeit sag ich euch  :roll:.

Trotzdem ist es eine kleine Tradition geworden sich vor den körperlichen Aktivitäten mit dem Kochen und dem Beisammensein des Teams schon mal warm zu machen und sich auf den Tag freudig einzustimmen.

Ich erhielt letztes Mal auch die ehrenvolle Aufgabe allen Menschen hübsche Namensschilder zu verpassen. Können ja nicht alle Mai heißen wie Mai 1 und ich, Mai 2  ;-). Kreativ, wissen wir. Die Menschen schritten herein und wurden von mir mit einem freudigen „Name! Für das Schild hier“ empfangen. Zum Glück gabs aber noch eine herzlichere Begrüßung von Mai 1. Nachdem alle eingetrudelt sind fangen wir pünktlich an. Zur Ruhe kommen, sich nochmal auf die kommenden Stunden einlassen und dann kann schon das Aufwärmen beginnen. Unsere AcroYoga Leiter*innen Gabriel und Mai 1 führen gekonnt, als hätten sie nie was Anderes gemacht, durch den Tag. (Dabei sind beide auch gerade mal ein halbes Jahr mit dabei, so krass.. Respekt von mir, Leute). Für den FunDay im Dezember gab es zum Aufwärmen Spielchen in Richtung „Wir sind eine Rollbahn und transportieren den Menschen, der auf uns liegt, bis ans andere Ende vom Raum“. Oder „Wir heben dich hoch während du deinen Waschbrettbauch/ Waschbärbauch  😀 anspannst“. Okay, wer sich meine geniale und so präzise Beschreibung nicht vorstellen kann, ist eingeladen, das nächste Mal zu kommen, das selbst zu erleben und besser zu erklären  :-P.

Nach der Runde sind garantiert alle heiß! Es wird in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Neulinge erhalten von Gabriel und Mai 1 eine kleine Einführung in die Welt des AcroYogas. Es wird Front Bird geübt, der Thron, die erste Washing Machine. Die Begeisterung und der Stolz, den die Teilnehmer dadurch verspüren, kann man im ganzen Raum fühlen und sehen. Erste Gedanken, dass man so Figuren, wie sie Gabriel und Mai 1 vorführen, niemals schafft, werden im Nu eliminiert, sobald man es erstmal selbst gemeistert hat. Selbstvertrauen hallo!

In der zweiten Gruppe sind dann die Erfahreneren. Sie können sich in einem separaten Raum im Jam-Stil austoben. Neue Figuren ausprobieren, die man irgendwo im Netz als Inspiration entdeckt hat, und weiter an bisherigen Washing Machines sowie Figuren üben. Doch auch hier ist die Atmosphäre ähnlich zu der der Neulinge. Die Begeisterung und der Stolz füllen die Brust und die Gesichter, wenn man neue Herausforderungen gemeistert hat. Und auch hier gilt: Wenn man mal hinfällt, ist das kein Scheitern! Es gehört genauso zum AcroYoga dazu. Denn wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel #keineFloskel. Und wie witzig es sein kann zu fallen. Und diese Aussage von mir, einem sehr schmerzempfindlichen und jammer-freudigen Menschen. Da freuen sich sowohl Flieger als auch Base, dass der eigene Hintern das Gesicht des anderen nicht begrüßt hat. Blaue Flecke sind aber so etwas wie Medaillen, manchmal kann man seinen AcroYoga Partner dadurch sogar zu lebenslangen Massage-Einheiten verpflichten… Also, ich habe gehört man kann das machen, ich würde so was natürlich niiiemals bringen :mrgreen:. Lachen und Konzentration halten bei AcroYoga eben eine wunderbare Balance.

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Im Laufe des Tages werden beide Gruppen wieder zusammengeführt, sodass die Neuen auch was von den alten bzw. älteren Hasen lernen können. Aber das Aufeinandertreffen aller Beteiligten soll auch dazu führen, dass man sich beim AcroYoga ausüben nochmal richtig kennen lernen kann. Kommunikation, zusammen lachen und fallen, eine Figur meistern – das schweißt zusammen und schafft eine Vertrauensbasis, wie man sie sonst erst nach langer Zeit eigentlich erst erreicht.

Zum AcroYoga gehört neben der akrobatischen Seite natürlich auch das ThaiYoga wie es der Name schon verrät. Das heißt, die letzte ¾ Std des FunDays ist komplett für ThaiYoga Massage reserviert. Nach viel Muskelanstrengung beim Fliegen, Basen und Lachen kommt die Entspannung durch die Massage. Aaaah, ein wahrer Genuss.

Nach diesen action-reichen Stunden sind dann alle noch eingeladen die zuvor zubereiteten vegetarischen und veganen Gerichte unter der Anleitung vom hauseigenen Chefkoch Max zu genießen. Es wurden bisher unter anderem leckeres Erdnusscurry, erfrischender Blaubeer-Smoothie und ein winterlicher Dattel-Cashew Shake serviert. Happy Eating! Gutes Essen und gute Gesellschaft, was könnte den FunDay besser abschließen.

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Beim Schreiben dieses Textes kriege ich schon wieder richtig Lust auf den nächsten FunDay. Ich hoffe ich habe euch genauso Lust bereitet (moment, beim zweiten Lesen kommt das irgendwie falsch… ihr Schweine, bleibt ordentlich  😀). Schließlich sind es nur noch ein paar Tage bis zum 22.01.2017 – unserem erster AcroYoga FunDay des Jahres! Und wer es nicht schafft, schaut gerne auf unserer Facebook Seite vorbei. Wir halten euch mit weiteren Events und Infos dort auf dem Laufenden.

Bis dahin und flying regards,

Mai 2